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Elektrische Speicherheizungen
Eine interessante Alternative
Der erste ökonomische Pluspunkt für elektrische Speicherheizungen sind die niedrigen Anschaffungskosten. Bauherren sparen zudem bares Geld, weil sie keinen Schornstein benötigen, kein separater Raum für Heizung und Brennstofflagerung erforderlich ist.Der übliche Kritikpunkt von relativ hohen Verbrauchskosten ist nur teilweise richtig. Zwar ist die Kilowattstunde Strom teurer als die vergleichbare Energiemenge in Form von Erdgas oder Heizöl. Allerdings erfolgt die Erwärmung der Wohnräume durch die dezentrale Elektro- Speicherheizung deutlich verlustärmer und punktgenauer als durch vergleichsweise träge Zentralheizungen, da der Strom am Verbrauchsort zu 100 % in Wärme umgewandelt wird und dezentrale Elektrospeicherheizungen vor Ort keinerlei Umwandlungs- und Verteilungsverluste haben. Indem dezentrale Elektro- Speicherheizungen gegenüber brennstoffbefeuerten Zentralheizungen circa 45 % weniger Endenergie benötigen, wird der finanzielle Nachteil bei normalem Nutzerverhalten unter dem Strich wieder ausgeglichen. Allerdings: Bei unnötig hohen Energieverbräuchen, z.B. durch falsches Lüften oder zu hohe Raumtemperaturen, verschwenden Nutzer elektrischer Heizsysteme logischerweise auch mehr Geld pro unnötig verbrauchter Kilowattstunde als Bewohner erdgas- oder ölbeheizter Häuser. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass keinerlei Wartungskosten entstehen.
Unter dem Strich haben bereits eine Reihe unabhängiger Heizkostenvergleiche unter anderem des renommierten ifo-Institutes zum Teil deutliche Kostenvorteile für die Elektrowärme aufgezeigt. Dies galt selbst in Zeiten relativ niedriger Erdgas- und Ölpreise – wie im Winter 1997/98. Aufgrund deutlicher Preissteigerungen schnitten diese Energieträger bereits im Jahr 2000 gegenüber dem wesentlich preisstabileren Strom deutlich schlechter ab, was der Elektro-Speicherheizung einen weiteren Vorteil verschaffte.
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