Fußbodenheizung

Elektrofußbodenheizung

Die flexiblen Einsatzmöglichkeiten von Dünnbett-Heizmatten eröffnen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Abhängig vom Wärmebedarf und den Nutzungsbedingungen des Raumes sind die Heizmatten zu komfortablen Bodentemperierung oder als komplettes Fußboden-Direktheizungssystem einsetzbar. Bei einer Raumtemperatur von 20° C liegt die typische Bodentemperatur einer Fußboden-Direktheizung bei 29° C. Dies ergibt eine Wärmeleistung von ca. 125W/m˛. Damit läßt sich aufgrund der ausgelegten Fläche die maxinal mögliche Heizleistung errechnen.

Anforderungen an den Untergrund

Die Verlegung erfolgt direkt unter dem Bodenbelag.

Anforderungen an Fliesenkleber und Nivelliermasse

Zur Wärmeableitung muss die Heizleitung über die gesamte Länge in Fliesenkleber oder Nivelliermasse eingebettet werden. Diese Verlegehilsmittel müssen dauerhaft flexibel und für Fußboden-Heizsysteme geeigent sein. Als Temperaturbesätndigkeit wird 50° C gefordert.

Fußbodenbelag

Als idealer Oberbelag bietet sich ein Fliesen- oder Steinbelag an. Auch der Einsatz von flexiblen Belägen wie z.B. Teppichboden ist möglich. Der Belag muss bezüglich der Wärmeleitfähigkeit für Fußbodenheizungen geeignet sein und mit dem Untergrund verklebt werden. Bei Belägen aus parkett oder Laminat ist die maximale Temperaturbeständigkeit des Herstellers maßgeblich. Ggf. ist ein zusätzlicher Bodentemperaturbegrenzer einzusetzen.

Regelung von Bodentemperierung und Fußboden-Direktheizung

Je nach einsatzbereich der Dünnbett-Heizmatten ergeben sich unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten.

Bodentemperierung

dienen die eingesetzten Heizmatten lediglich der komfortablen Bodentemperierung, so erfolgt die Regelung mittels eines Bodentemperaturreglers. Hierbei wird die Bodentemperatur, unabhängig von der Raumtemperatur, geregelt.

Fußboden-Direktheizung

Ist die Heizleistung der Bodenfläche ausreichend zur vollständigen Beheizung des Raumes, so kann die Regelung mittels eines Raumtemperaturreglers mit zusätzlicher Bodentemperaturüberwachung erfolgen. In beiden Fällen ist die Erfassung der Bodentemperatur über einen Bodentemperaturfühler in der Heizmattenebene erforderlich. Die Installation des Fühlers erfolgt in einem Schutzrohr zwischen zwei Heizleitungen.

Worauf Sie unbedingt achten sollten

Die Anforderungen an die Wärmedämmung bei Fußbodenheizungen sind in der Wärmeschutzverordnung festgeschrieben. Zudem verschenken Sie bei einer mangelhaft ausgeführten Dämmung wertvolle Energie. Im Badezimmer setzt die Fußbodenheizung bei vernünftigen Oberflächentemperaturen oftmals an die physikalischen Grenzen.
Dies liegt am höheren Wärmebedarf an an der oftmals sehr kleinen zu heizenden Fußbodenfläche. Deshalb sollte bereits vorab ein Wärmewellenheizgerät oder eine Kombination aus Wärmewelle und Handtuchtrockner mit eingeplant werden. Zudem bietet diese Kombination auch während der Übergangszeit oder an kühlen Sommertagen höchsten Konfort.

 

Der Stand der Technik erlaubt uns, zwei verschiedene Raumheizungsarten zu unterscheiden.
Heizen durch Konvektionswärme entsteht durch kurzwellige Strahlung (zum Beispiel Zentralheizung und Fußbodenheizung).).
Diese Heizungsart erwärmt die Raumluft ständig und wälzt die Luft laufend um. Dadurch sind Viren, Staub, kleine Schmutzteilchen, und Bakterien ständig in Bewegung, werden herumgewirbelt und eingeatmet. Die Folgen sind Erkrankungen der Atemwege, Infektionen, Halskratzen. Die Konvektionswärme wirkt ungleichmäßig auf den menschlichen Körper ein: durch störende Thermik, unkontrollierbare Zirkulation und ungünstige Wärmeschichtung sind die Füße kalt, der Kopf aber warm.

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